Humboldt-Gymnasium Innenhof

Elternarbeit

Diese Seite ist als Informations- und Kommunikationsplattform von Eltern für Eltern und alle Interessierten des Humboldt-Gymnasiums in Düsseldorf gedacht.

Das Internet ist universell und immer verfügbar, aber es ersetzt niemals die direkte und persönliche Kommunikation unter uns Eltern. Nutzen Sie deshalb die Elternabende und -stammtische sowie die zahlreichen Veranstaltungen des Humboldt-Gymnasiums zum Austausch mit den anderen Eltern. Da Kommunikation keine Einbahnstraße ist, freuen wir uns über Ihr Feedback, Ihre Fragen und Anregungen, aber auch Ihre redaktionellen Beiträge. Sie sind herzlich eingeladen, aktiv mitzumachen!

- Das Mentorenprojekt für Zuwandererschüler*

- Die Klassenpflegschaft

- Die Schulpfegschaft

- Die Schulkonferenz

- Die Fachkonferenzen

- Die Arbeitskreise


Das Mentorenprojekt MentforMigra*

Kerngedanke: Gemäß des humanistischen Leitbildes unseres Gymnasiums engagiert sich am Humboldt-Gymnasium seit 2015 eine beständig wachsende Gruppe deutschsprachiger Eltern ehrenamtlich als Mentoren, um Zuwandererschüler und deren Eltern beim Übergang von der Grundschule an das Gymnasium und darüber hinaus zu unterstützen. Der Bildungsnachteil, den diese Schüler zunächst durch mangelnde Deutschkenntnisse ihrer Eltern haben, soll dadurch ausgeglichen werden.
Unterstützung: Die einzelnen Mentoren stellen sich jeweils für eine Zuwandererfamilie etwa eine Stunde pro Woche zur Verfügung. Die Unterstützung reicht von der Begleitung zum Tag der offenen Tür und zu schulischen Informationsveranstaltungen über viele andere Maßnahmen bis hin zur Vermittlung der erwünschten Arbeitshaltung sowie der Vermittlung unserer Kultur und Werte. Die Mentoren teilen ihren Erfahrungsschatz als erfahrene Humboldt-Eltern mit den Zuwandererfamilien und nutzen ihre sozialen Kontakte, um den Zuwandererschüler zügig in unsere Schulgemeinschaft zu integrieren oder ihm/ihr z.B. bei der Suche nach einem Praktikumsplatz zu helfen. Für die Zuwandererschüler und ihre Eltern ist der Mentor zuverlässiger Ansprechpartner und vermittelt dadurch Sicherheit und Selbstvertrauen in der anfänglich fremden Umgebung. Die Mentoren erfahren durch die Zuwandererfamilie einen tiefen Einblick in deren Kultur und gestalten die Integration einer ganzen Familie in unsere Gesellschaft maßgeblich mit.
Zuwandererschüler und ihre Eltern: Ganz gleich, ob die Zuwandererschüler und ihre Eltern aus dem europäischen Ausland, aus anderen stabilen Ländern oder aus Krisengebieten stammen, versuchen die Mentoren die notwendige Unterstützung zu gewähren. Von den unterstützten Familien wird jedoch auch deutliche Eigeninitiative im Erwerb der deutschen Sprache erwartet, damit sie sich zügig in unsere Schulgemeinschaft und in unsere Gesellschaft integrieren können. Mit wachsender Sprachkompetenz der Zuwanderereltern übernehmen diese immer mehr Eigenverantwortung für die schulische Unterstützung ihres eigenen Kindes.
Kontakt: Falls Sie Interesse daran haben, selbst Mentor/in  zu werden, wenden Sie sich bitte gerne an Dorothee Kettner, die seit 2015 das Mentorenprojekt am Humboldt-Gymnasium leitet.
E-Mail: dorolf.kettner(at)gmail.com

*aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde die maskuline Form gewählt, die selbstverständlich die weiblichen Kinder  und Jugendlichen einschließt.

 

Die Klassenpflegschaft

Sie wird aus dem Kreis der Eltern einer Klasse am ersten Elternabend im neuen Schuljahr gewählt. Die Eltern der Oberstufe wählen Vertreter der einzelnen Jahrgangsstufen. Die Klassenpflegschaft dient der Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Schülern und der Information und dem Meinungsaustausch über Angelegenheiten der Schule, insbesondere aber über die Unterrichts- und Erziehungsarbeit in der Klasse wie z. B.:

  • Hausaufgaben
  • Leistungsüberprüfungen
  • Schulveranstaltungen außerhalb der Schule
  • Anregungen zur Einführung von Lernmitteln
  • Erziehungsschwierigkeiten

Die gewählten Klassenpflegschaften nehmen an der Schulpflegschaft teil. Die Klassenpflegschaft tritt in der Regel einmal im Halbjahr zusammen und kann durch die Veranstaltung von Stammtischen ergänzt werden. Die Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen können an den Sitzungen teilnehmen. Ab Klasse 7 kann die Klassensprecherin oder der Klassensprecher an den Sitzungen der Klassenpflegschaft teilnehmen.

Die Schulpflegschaft...

  • wirkt in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Lehrkräften und SchülerInnen an der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule mit.
  • vertritt die Interessen der Eltern in den Mitwirkungsgremien.
  • ist ein geeignetes Diskussionsforum, um unterschiedliche Auffassungen und Interessen der Eltern abzustimmen.
  • wählt die Vertreter der Eltern für die Schulkonferenz und Fachkonferenzen.
  • kann eigene Anträge an die Schulkonferenz richten, über die dort abgestimmt wird.
  • tritt in der Regel einmal im Halbjahr zusammen.

Mitglieder sind die Vorsitzenden der Klassenpflegschaften und die von den Jahrgangsstufen gewählten Vertreterinnen und Vertreter. An den Sitzungen können auch ihre Stellvertreter/innen mit beratender Stimme teilnehmen. Schulleitung und Schülervertreter nehmen beratend an den Sitzungen teil.

 

Die Schulkonferenz…

  • ist das oberste Mitwirkungsgremium der Schule.
  • setzt sich drittelparitätisch aus Vertretern der Schulpflegschaft, der Lehrerkonferenz und des Schülerrates zusammen.
  • berät in grundsätzlichen Angelegenheiten der Schule und vermittelt bei Konflikten innerhalb der Schule.
  • hat umfassende Gestaltungs- oder Zustimmungsrechte in schulischen Angelegenheiten und kann dazu Grundsätze, Vorschläge oder Stellungnahmen verabschieden.
  • wählt den Schulleiter oder die Schulleiterin.

Die Fachkonferenzen…

  • setzen sich aus den Lehrern eines Unterrichtsfaches, den Schülervertretern und den Elternvertretern zusammen, die in der Schulpflegschaft aus der Elternschaft vorgeschlagen und gewählt werden.
  • behandeln insbesondere Fragen der Lerninhalte und Lernmaterialien.

Die Arbeitskreise

Schule gestalten geht alle Eltern an. Im Rahmen von Arbeitskreisen, an denen alle interessierten Eltern, Lehrer und Schüler teilnehmen können, werden verschiedene aktuelle Themen aufgegriffen und in die Schulpflegschaft eingebracht. Die Arbeitskreise bieten allen Eltern ohne Mandat die Möglichkeit, aktiv die Arbeit der Schule zu unterstützen.

 

Schulpflegschaftsvorsitzende: Kornelia Fehndrich
E-Mail: korneliafehndrich(at)web.de
Stellvertreterin: Cornelia Wendel
Stellvertreter: Andreas Oehme
Stellvertreter: Harald Gaspers