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Humboldt-Gymnasium Innenhof

Geo - Tag

Das Humboldt-Gymnasium nimmt seit zwei Jahren am GEO-Tag der Artenvielfalt teil!

Zum Geo-Tag der Artenvielfalt 2016 kommen Sie durch einen Klick hier!
Zum Geo-Tag der Artenvielfalt 2015 kommen Sie durch einen Klick hier!


GEO-Tag der Artenvielfalt 2016 in Waldbröl 2.0

Im zweiten Jahr in Folge haben 46 Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums Düsseldorf ein Wochenende im Schullandheim Waldbröl verbracht um Pflanzen und Tiere, wie Panterfalter, Blindschleiche, Bergmolche oder die sprichwörtliche Espe zu sammeln und mit Hilfe von zahlreichen Lexika zu bestimmen. Mit Becherlupe, Eimer, Kescher und Spaten ausgestattet wurden insgesamt 341 Arten von Reptilien, Sumpfpflanzen, Baumarten und Nachtfaltern bestimmt. Somit hat die Gruppe wieder einen großen Beitrag zum „Tag der Artenvielfalt“ beigetragen. Dabei wurde auch ein Pflaumenzipfelfalter fotografiert, ein in Nordrhein-Westfalen vor dem Aussterben bedrohter Schmetterling. Mit Hilfe von Binokularen hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit ihre gesammelten Lebewesen auch von Nahem zu betrachten. Wie sehen beim Ehrenpreis die Haarzellen der Blüte aus? Wie sehen Röhrenblüten oder Zungenblüten der Gänseblümchen aus? Welche unterschiedlichen Farben weisen die verschiedenen Kleesorten auf? Sogar Vögel konnten betrachtet werden. Dank Tobias Krause wurde vor den Augen der Kinder das Geschlecht, das Alter und das Gewicht bestimmt und anschließend einige Vögel wie Meisen, Goldhähnchen u.a. beringt. Dies dient dazu die Flugruten nachzuverfolgen und deren Verhaltensweise zu erforschen. Ebenso wurde mit Fledermausdetektoren ausgestattet eine Wanderung rund um das Schullandheim veranstaltet, um die nachtaktiven Tiere zu entdecken und deren Ultraschall auf dem Radar zu erfasst. Neben dem Forschen standen aber auch Spaß und Spiel mit auf dem Programm sowie ein schöner Grillabend am Lagerfeuer zum gemeinsamen Abschluss dieser tollen Aktion.

Katinka Werner





GEO-Tag der Artenvielfalt 2015 in Waldbröl

Einen Tag lang Forscher sein: Raus zum Unterricht in der Natur!

Wie viele Tierarten tummeln sich im Teich? Sind Motten Schmetterlinge? Wie bestimmt man eigentlich die verschiedenen Arten? – Diesen und ähnlichen Fragen gingen am vergangenen Wochenende rund 60 freiwillige Schülerinnen und Schülern der 7ten Klassen des Humboldt-Gymnasiums Düsseldorf nach. Mit anerkannten Experten, Lehrern und weiteren ehrenamtlichen Begleitern zählten und bestimmten die Schülerinnen und Schüler zum 17. Tag der Artenvielfalt, zu dem die Magazin GEO jährlich aufruft, erstmalig im schuleigenen Schullandheim in Waldbröl Tier- und Pflanzenarten.

Nach dem Motto: „Einen Tag lang Forscher sein: Raus zum Forschen und Entdecken in der Natur!“ ging es am Freitag nach dem Unterricht für alle Beteiligten, ausgestattet mit viel Material und guter Laune, ins Bergische Land.

Es galt, innerhalb von 24 Stunden möglichst viele verschiedene Pflanzen und Tiere zu entdecken, zu bestimmen und die gewonnenen Daten zu dokumentieren.Hoch motiviert begannen die Schülerinnen und Schüler daher bereits am Freitagabend mit dem Experten T. Krause einheimische Vögel zu beringen: Neben einem Rotkehlchenpärchen konnten Kohlmeisen, Fitis und ein Sommergoldhähnchen vermessen, gewogen und beringt werden, um ihr weiteres Zugverhalten beobachten zu können. Außerdem entdeckten die Schülerinnen und Schüler viele Insekten der Wiesen- und Waldrandregion. „Nachdem wir die Tiere gefunden haben, haben wir sie in Becherlupen beobachtet und mit Büchern oder mit unseren Lehrer Herrn Dr. Happ, Herrn Lo Re, Herrn Hänsch, Frau Werner und Frau Menke die genaue Art bestimmt. Das war toll!“

Am Samstag erforschten die Jugendlichen in verschiedenen Gruppen Boden- bzw. Wassertiere, die Flora des Areals sowie tagaktive Insekten. Nebenbei wurden weitere Vögel beringt. Am Abend konnten nach Einbruch der Dunkelheit noch zahlreiche nachtaktive Falter beobachtet werden. Der Experte erklärte, dass diese Falter, die landläufig als Motten bezeichnet werden, zu der Klasse der Schmetterlinge (Lepidoptera) zählen. Darüber hinaus konnten in der Dunkelheit mit einem speziellen Ultraschall-Detektor die Echos der Fledermäuse am Waldrand hörbar gemacht werden. So konnten vom Rotmilan über den weißen Zahnspinner, den Eichenglasflügler und den Fingerhut bis zur Feuersalamanderlarve über 300 verschiedene Tier- und Pflanzenarten inventarisiert werden.

Die Schülerinnen und Schüler dokumentierten ihre Forschungsmethoden und alle Ergebnisse ihrer Arbeiten eigenständig auf Postern, die nun im Foyer des Humboldt-Gymnasiums ausgestellt werden. Zusätzlich ist die gesamte Artenliste bereits auf der Online-Plattform www.Naturgucker.de aufgeführt.

Nach der Devise „nur das, was wir kennen, werden wir auch achten und schützen“ haben die Schülerinnen und Schüler nicht nur viel Spaß beim Forschen und Entdecken gehabt, sondern auch nachhaltige Eindrücke von der schützenswerten Biodiversität unserer Umwelt gesammelt. „Ich habe viel gelernt und werde in Zukunft vorsichtiger mit der Natur umgehen. Jetzt weiß ich, warum Motten zum Licht fliegen und dass es viele schöne Arten unter den Nachtfaltern gibt“, sagte ein Schüler nach der Fahrt.

Neben den Erfahrungen haben die Schülerinnen und Schüler eine Urkunde und jeweils auch eine eigene Becherlupe am Sonntag mit nach Hause genommen, um zukünftig weitere Arten bestimmen zu können.

Aufbruch am Humboldt   Freiwillige Helfer   Gruppenbild   Helixpomatia   Lindenschwaermer   Libellenlarve
Weisser Zahnspinner   Recherchearbeit   Flora-Experten   Lichtfalle   Stellwand gesamt   Probennahme
   Arbeit mit dem Binokular   Stellwand links   Stellwand Mitte   Stellwand rechts
Vogelberingung
Video Vogelberingung



     

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