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Humboldt-Gymnasium Innenhof

Unsere Partnerschulen in den USA, Frankreich , China und Italien


USA – Wayzata-Humboldt-Exchange

Seit 1976 besteht ein Austausch mit der Wayzata Senior Highschool (Website) in Wayzata in der Nähe von Minneapolis im Bundesstaat Minnesota.

Ziele

Die teilnehmenden Schüler sollen die Möglichkeit erhalten, ihr Gastland kennenzulernen und gleichzeitig ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Indem sie in Familien mit Kindern im gleichen Alter leben, am Schulunterricht teilnehmen und das Alltagsleben in den USA beobachten, soll ihr Verständnis für eine ihnen fremde Lebensweise gefördert werden.

Bedingungen

Die Teilnehmer sollten in der Q1 sein und Englisch sprechen und verstehen. Sie sollten aufgeschlossen und anpassungsfähig sein und vor allem bereit an dem angebotenen Programm aktiv teilzunehmen. Die Eltern der teilnehmenden Schüler müssen sich dazu bereit erklären, einen Schüler der amerikanischen Gastschule zu gleichen Bedingungen aufzunehmen.

Zeitraum

Der Aufenthalt in Minnesota dauert etwa drei Wochen und findet im Frühling statt. Die Termine für den Gegenbesuch liegen meist nach den großen Ferien in den ersten drei Schulwochen (Ende Juli/ Anfang August).

Programm

Der Flug von Düsseldorf nach Minneapolis dauert etwa 10 Stunden. Die Schüler werden am Flughafen von ihren Gastfamilien abgeholt. Die Partnerschule liegt in Wayzata, circa 20 km westlich von Minneapolis. Die Austauschschüler wohnen in den Gastfamilien der Schüler der Partnerschule. Sie nehmen am Unterricht und am unterrichtsunabhängigen Leben teil (z. B. Spring Concert, Camera Club etc.). Ebenso nehmen die Schüler am Leben der Familie teil (z. B. Feier des Osterfestes). Als Gastschüler lernen sie die örtlichen Sehenswürdigkeiten kennen (Minnesota Capitol, Walker Art Center, Minnesota Zoo, Fort Snelling). Eine dreieinhalbtägige Exkursion zu einem Naturforschungszentrum mit Besuch eines Indianerreservates und der Quelle des Mississippi ist geplant. Die Schüler stehen während des Aufenthalts unter der Aufsicht der begleitenden Lehrkräfte. Sie sind versichert gegen Unfälle, Krankheiten und Notfälle (frühzeitige oder verspätete Rückflüge).

Kosten und Kontakt

Wir sind bemüht, die Kosten im Rahmen um 1300 € pro Schüler bei ca. 20 teilnehmenden Schülern zu halten.

Kontaktlehrerin: Frau Sabine Frerking





Frankreich – Austausch mit der Ecole Alsacienne in Paris

Seit 1983 besteht eine Schulpartnerschaft zwischen unserem Gymnasium und der Ecole Alsacienne (Website)in Paris. Seit nunmehr 24 Jahren also können Schülerinnen und Schüler der EF etwa vierzehn Tage am Leben in einer französischen Gastfamilie und in einer französischen Schule teilnehmen. Sie geben im Gegenzug ihren französischen Partnern zwei Wochen lang Gelegenheit, unsere Art zu leben kennen zu lernen. Der Austausch erwächst aus dem Französischunterricht. Hier wird er vor- und nachbereitet. Es ist notwendig, dass die Schülerinnen und Schüler, die an einem Austauschprogramm teilnehmen wollen, dies auch durch ein besonderes Interesse und Engagement für die Sprache, für das Land und damit auch für das Fach bekunden.

Während der beiden Austauschwochen haben die Schüler die Gelegenheit, Einblicke in den französischen Schulalltag zu nehmen - denn bis Mittag hospitieren sie in der Regel im Unterricht der Gastschule - und die Heimatstadt ihrer Partner zu erkunden. Das geschieht in Paris meist am Nachmittag in Begleitung des Lehrers, aber leider oft ohne französischen Partner, die noch bis 16.00 oder 17.00 Uhr am Nachmittagsunterricht teilnehmen müssen.

In der Ecole Alsacienne gibt es eine Schulmensa, in der die deutschen Schüler, deren Partner nicht zum Mittagessen nach Hause gehen, ein Menü einnehmen können. Den späten Nachmittag und Abend und die Wochenenden verbringen die Schüler in und mit den Gastfamilien. Für die Fortbewegung in Paris und in Vororten erhalten die Schüler eine Wochenkarte („Carte Orange“ mit aktuellem Passfoto), die für Metro, Bus und Regionalbahn (RER) gültig ist. Die begleitenden Lehrer, die vor Ort etwa zwei Wochen lang für die Schüler verantwortlich sind, sind natürlich auf deren kooperatives Verhalten angewiesen, d. h. sie erwarten, dass die Austauschschüler die Regeln, die an Partnerschulen herrschen, einhalten und die Gepflogenheiten der Gastfamilie respektieren.

Über das gemeinsame Programm hinausgehende Aktivitäten im Gastland müssen mit den jeweils Verantwortlichen abgestimmt werden. Die Kosten, die für das Austauschprogramm entstehen, werden sich auf etwa 300 € belaufen. Dieser Betrag setzt sich im Wesentlichen zusammen aus den Fahrtkosten (Bahn und öffentliche Verkehrsmittel) und Eintrittsgeldern für Besichtigungen bei Exkursionen in der Gruppe. Neben dem soeben skizzierten Austausch bieten wir eine zweite Form des schulischen Auslandsaufenthalts an. Dabei handelt es sich um einen Austausch von längerer Dauer, in der Regel von 3 bis 4 Monaten. Er wird simultan durchgeführt, d.h. dass die deutschen Schüler in einer französischen Gastfamilie leben, während deren Kind zur gleichen Zeit in der deutschen Familie untergebracht ist.

Weitere Informationen zum Austausch finden Sie hier!

 



Der Chinaaustausch des Humboldt-Gymnasiums

Lage der Partnerschule

Die chinesische Partnerschule des Humboldt-Gymnasiums – die Chengnan Middle School – liegt in der Stadt Dazu in der subtropischen Region Chongqing. Während Dazu mit etwa 500.000 Einwohnern eine ländliche Kleinstadt ist, allerdings innerhalb Chinas für ihre buddhistischen Grottenskulpturen bekannt, trägt das Zentrum von Chongqing mit etwa 4,5 Millionen Einwohnern sinnfällig das Gesicht des modernen China.


Geschichte des Austauschs

Im ChemiesaalNach der ersten Kontaktaufnahme Ende 2007 und vorbereitenden Besuchen deutscher LehrerInnen in Dazu (im März 2008) und chinesischer KollegInnen in Düsseldorf (im September 2008) wurden im Oktober 2009 zum ersten Mal Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums an unserer Partnerschule in Dazu empfangen. 

Für die Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 war die 10-tägige Reise ein unvergessliches Erlebnis: die Herzlichkeit der Menschen, das exotische Essen, Feierlichkeiten in Schule und Stadthalle, der Besuch eines ganz anderen Unterrichtssystems und der Metropole Chongqing, nicht zuletzt die Unterbringung in chinesischen Familien und die Herausforderung, sich auf Englisch mit Gastfamilie und Lehrern zu unterhalten. Im Rahmen der China-AG wurden die Schüler vorbereitend zwar mit der Ereignis-, Kultur- und Mentalitätsgeschichte des Landes bekannt gemacht, doch natürlich vermittelt nur das eigene Erleben eine Vorstellung vom tatsächlichen Alltag der Menschen, von den Hoffnungen und Wünschen insbesondere der jungen Generation im Reich der Mitte.

Ende November 2009 besuchten uns dann die chinesischen Gastschüler und -lehrer, die sich von der entspannten Arbeitsatmosphäre an unserer Schule und den musikalischen Leistungen unserer Schüler ebenso begeistert zeigten wie über die kulturellen Highlights der Region Düsseldorf, zu denen ich hier so unterschiedliche Dinge zählen will wie den Besuch von Schloss Benrath (Gebäude, die älter als 80 Jahre sind, gibt es am mittleren Jangtse praktisch nicht!) aber auch von Spielen der Giants und von Fortuna. Dazu kamen natürlich Ausflüge zu Museen, weltbekannten Gebäuden, Weihnachtsmärkten oder Theatern (in Bonn, Köln, dem Ruhrgebiet).

Termine

Der Austausch mit Dazu findet seitdem in jedem zweiten Jahr statt, das nächste Mal besucht eine deutsche Reisegruppe im Oktober 2017 Dazu, der chinesische Gegenbesuch in Düsseldorf wird im Dezember 2017 stattfinden. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11, also der Einführungsphase und der Qualifikationsphase I der Oberstufe. Der Besuch einer vorbereitenden AG ist dabei Pflicht.

Nachfolgend zwei Videos (zum Abspielen anklicken) und einige Fotos

Film             Film Buddha


Gruppe            Im Unterricht
Unsere Austauschgruppe mit Gastgebern                          Im Unterricht

Basketball            HotelDas Basketball-Match                                                         Unser Hotel in Chongqing

Seerosenteich            Schiffstour
Ein Restaurant im Seerosenteich                                       Vor der Schifftstour - Chongqing bei Nacht


                  Göttin             Paradiesstadt

Eine buddhistische Göttin und die Paradiesstadt in den westlichen Bergen





Italienisch LERNEN am Humboldt – Italienisch SPRECHEN in Genua!

Im Chemiesaal

Das Fach Italienisch erfreut sich am Humboldt Gymnasium einer so großen Beliebtheit, dass wir seit 2009 noch ein besonderes Highlight anbieten können: Einen Schüleraustausch mit Genua.

Mit dem naturwissenschaftlichen „Liceo G. D. Cassini“ haben wir eine Partnerschule gefunden, die sowohl durch ihre Lage in Genua als auch durch ihre Qualität zu überzeugen weiß – zahlreiche Preise in schulischen Wettbewerben sprechen hier eine deutliche Sprache. Die Lage am Rande der Im Chemiesaalgrößten zusammenhängenden Altstadt („centro storico“) Europas und in der Nähe des größten italienischen Hafens bieten vielfältige interkulturelle Anknüpfungspunkte. Christoph Kolumbus wurde hier geboren und zog in die Welt hinaus – im Rahmen des Austausches bietet sich allerdings die Erkundung der näheren Umgebung an. Das Fischerdörfchen Camogli, die fünf abgelegenen Dörfer der „Cinque terre“ sowie Portofino, der berühmte Ort der „Schönen und Reichen“, stehen regelmäßig auf dem Besichtigungsprogramm.

Zentrale Basis des Austausches ist natürlich der wechselseitige Aufenthalt in den Familien, der den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die italienische Alltagswirklichkeit gewährt. Neben dem Kennenlernen der Ess- und Lebensgewohnheiten der italienischen Familien sind die Schülerinnen und Schüler hier gefordert, ihre Sprachkenntnisse auszuweiten und zu vertiefen.Im Chemiesaal

Der Austausch findet zu Beginn des 2. Lernjahres statt, d. h. im ersten Halbjahr der Qualifikationsphase 1 (Q1) und bietet zahlreiche sprachliche und inhaltliche Anlässe zur unterrichtlichen Erarbeitung. Die drei Italienischlehrer des Humboldt-Gymnasiums organisieren und begleiten das Austauschprojekt in Genua und Düsseldorf und bieten den ca. 20 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern somit die Voraussetzungen für vielfältige und positive Erfahrung mit „Bella Italia“.

Julia Borkowski
Michael Danzeglocke