Humboldt-Gymnasium Innenhof

Praktika

Seit Jahren sind am Humboldt ein Betriebspraktikum und ein Sozialpraktikum etabliert.

Das Betriebspraktikum findet jedes Jahr für Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase statt und dauert drei Wochen. Es ermöglicht eine erste Begegnung bzw. einen ersten Einblick in die Berufswelt. Herr Lipka ist für die Organisation und Durchführung verantwortlich. Das Sozialpraktikum findet jedes Jahr für Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs statt. Insgesamt ist ein Rahmen von drei Wochen angesetzt, wobei die letzten beiden Tage Auswertungstage sind. Ziel des Praktikums ist die Begegnung mit Menschen, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Es sollen Erfahrungen mit deren Lebenssituationen und -umständen ermöglicht werden. Frau Otto-Hamada ist für die Organisation und Durchführung verantwortlich.

Sozialpraktikum in der Jahrgangsstufe 9

Informationen zum Sozialpraktikum im Schuljahr 2018/2019

Vorbereitungsstunden und Auswertungstag

Allgemeine Informationen zum Sozialpraktikum am Humboldt-Gymnasium


Informationen zum Sozialpraktikum im Schuljahr 2018/2019

Es findet parallel zum Betriebspraktikum von Montag, dem 21.01.2019 bis zum Donnerstag, dem 07.02.2019 statt. Am Mittwoch, dem 06.02.2019 wird ein Auswertungstag sein. Am Donnerstag, dem letzten Tag des Praktikums, gehen die Schülerinnen und Schüler noch mal in die Einrichtungen, um sich zu verabschieden. Am Freitag gehen sie dann wieder normal zur Schule und erhalten wie alle anderen ihre Zeugnisse.

Vorbereitungsstunden und Auswertungstag

Eine erste Vorbereitung auf das Sozialpraktikum hat in einer Doppelstunde pro neunte Klasse bereits stattgefunden (am Montag, dem 17.09.2018 wurden 9d und 9c, am Donnerstag, dem 20.09.2018 9a, 9b und 9e informiert.)

Eine zweite Vorbereitung auf das Sozialpraktikum wird in einer Doppelstunde – dieses Mal allerdings für alle neunten Klassen gemeinsam am 06.12.2018 in der 3. Und 4. Stunde in der Aula stattfinden. Es wird primär um Organisatorisches gehen. Jede Schülerin/jeder Schüler wird eine Mappe mit den wichtigsten Informationen erhalten. Gleichzeitig geht es um die Feststellung, wie viele Schülerinnen und Schüler bis dahin bereits einen Praktikumsplatz gefunden haben bzw. noch Hilfe bei der Suche benötigen. Es wird einen Auswertungstag geben, der der Aufarbeitung sowie Reflexion des Erlebten gilt. Die professionelle Begleitung an diesem Tag erfolgt für jede neunte Klasse durch einen Sozialpädagogen. Einer der beiden Klassenlehrerinnen bzw. Klassenlehrer ist ebenfalls anwesend.

Allgemeine Informationen zum Sozialpraktikum am Humboldt-Gymnasium


Was ist ein Sozialpraktikum?

Um soziales Nachdenken und Handeln der Schülerinnen und Schüler sowie zu eigenem Engagement anzuregen, versucht die Schule die Jugendlichen drei Wochen lang aus ihrem Schulaustag herauszuholen und sie neue Wege auch emotionalen und praktischen Lernens gehen zu lassen. So ermöglicht das Sozialpraktikum Lernen durch Erleben. Darüber hinaus bietet es Einblicke und Erfahrungen in Lebensbereiche und Lebenssituationen außerhalb des Alltagslebens der Jugendlichen in primär diakonisch-karitativen und sozialen Aufgabenfeldern. Ziel des Praktikums ist es,


Wie wird das Sozialpraktikum am Humboldt-Gymnasium durchgeführt? 

  1. Information der Schülerinnen und Schüler durch die Ansprechpartnerin für das Sozialpraktikum. Die Schülerinnen erhalten einen Brief für die Einrichtungen sowie einen Rückmeldebogen. Die Eltern erhalten eine Infomail über das Sozialpraktikum.

  2. Erste Vorbereitungsstunde mit den Kooperationspartnern, die unter anderem konkrete Tipps geben in Bezug auf geeignete Praktikumsplätze und die Suche danach.

  3. Selbständige Suche der Schülerinnen und Schüler bei den Einrichtungen.

  4. Abgeben der Rückmeldeformulare bei den jeweiligen Klassenlehrern, die sie, wenn sie vollständig sind, an die Ansprechpartnerin für das Sozialpraktikum weiter leiten.

  5. Zweite Vorbereitungsstunde, Ausräumen von Problemen, Ängsten und Befürchtungen, Ausstattung mit einer Infomappe zum Anfertigen des Praktikumsberichts etc.

  6. Anfertigung der Listen des Sozialpraktikums der einzelnen Klassen, damit die Klassenlehrer einen Überblick haben und ihre Besuche bei den Schülerinnen und Schülern vorbereiten können.

  7. Beginn des dreiwöchigen Praktikums

  8. Die Praktikantinnen und Praktikanten werden in der Regel einmal während ihres Praktikums von einem ihrer Klassenlehrerinnen/Klassenlehrer besucht.

  9. Ein Auswertungstag mit unseren Kooperationspartnern, wobei ein Sozialpädagoge jeweils eine neunte Klasse betreut und auch eine Klassenlehrerin/Klassenlehrer anwesend ist, hilft den Schülerinnen und Schülern bei der Verarbeitung ihrer vielfältigen neuen Erfahrungen.

  10. Alle Schülerinnen und Schüler schreiben einen Praktikumsbericht, der neben den Rückmeldungen aus den Einrichtungen Grundlage dafür ist, welche Bewertung auf dem Zeugnis des zweiten Halbjahres unter der Rubrik „außerunterrichtliches Engagement“ erscheint. Teile von Praktikumsberichten sind auch immer Bestandteil des Jahrbuchartikels über das Sozialpraktikum. zurück


Was ist bei der Auswahl eines Praktikumplatzes zu beachten?

Das Sozialpraktikum soll kein zweites Berufspraktikum sein. Es findet statt, da es gerade heute wichtiger denn je ist, dass Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben wird, Menschen in unserer Gesellschaft zu begegnen, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Es sollen Erfahrungen mit deren andersartigen Lebenssituationen- und umständen gemacht werden, die die Schülerinnen und Schüler heute so in ihrer Lebenswelt nicht machen.

Unsere Kooperationspartner teilen in der ersten Vorbereitungsstunde unter anderem nachstehendes Infoblatt aus, das kein Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Es soll noch einmal deutlich gemacht werden, welche Bereiche eigentlich zur sozialen Arbeit gehören und deshalb für ein soziales Praktikum in Frage kommen.

Sozialpraktikum aber wo?

Das Wort sozial (von lat. socius „gemeinsam, verbunden, verbündet“) bezeichnet wechselseitige Bezüge als eine Grundbedingung des Zusammenlebens, insbesondere des Menschseins (der Mensch als soziales Wesen). Es taucht in mehreren Bedeutungen auf. Sozial bedeutet in der Regel „zur Gruppe gerichtet“.

In der Umgangssprache bedeutet „sozial“ den Bezug einer Person auf eine oder mehrere andere Personen; dies beinhaltet die Fähigkeit (zumeist) einer Person, sich für andere zu interessieren, sich einfühlen zu können, das Wohl Anderer im Auge zu behalten (Altruismus) oder fürsorglich auch an die Allgemeinheit zu denken. Aber es bedeutet auch, anderen zu helfen und nicht nur an sich selbst zu denken.

Einige Berufsfelder der SOZIALEN ARBEIT:

  • Altenarbeit

  • Arbeit mit Asylbewerbern und Flüchtlingshilfe

  • Beratung bei Abhängigkeitserkrankungen

  • Berufsbetreuer für die Betreuung von Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen  

  • Erlebnispädagogik

  • Erwachsenenbildung

  • Familienberatung

  • Freizeitpädagogik

  • Frühförderung

  • gemeindliche Kinder- & Jugendarbeit

  • Hilfen zur Erziehung

    • Erziehungsberatung

    • Soziale Gruppenarbeit

    • Erziehungsbeistand und Betreuungshelfer

    • Vollzeitpflege

    • Heimerziehung und Betreutes Wohnen

  • Jugendberufshilfe

  • Jugendgerichtshilfe

  • offene Kinder- und Jugendarbeit

  • internationale Jugendarbeit

  • Schuldnerberatung

  • Schullaufbahnberatung

  • Schulsozialarbeit

  • Sonderpädagogik

  • Sexualpädagogik

  • Streetwork

Die Einrichtungen sollten, wenn möglich, gemeinnützig sein. Ein Praktikum in einer Arztpraxis ist für dasBetriebspraktikum durchaus geeignet, nicht aber im Rahmen des Sozialpraktikums. Der Praktikumsplatz sollte idealerweise in Düsseldorf oder der näheren idealerweise in Düsseldorf oder der näheren Umgebung gesucht werden, da die Praktikantinnen und Praktikanten von ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern besucht werden sollten. zurück


Wie wird das Sozialpraktikum bewertet?

Die Schülerinnen und Schüler erhalten am Ende der neunten Klasse auf ihrem Zeugnis eine Bemerkung unter der Rubrik „außerunterrichtliches Engagement“, die in drei Abstufungen erteilt wird. Als Grundlage hierfür werden in der Regel von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern der neunten Klasse der jeweilige Praktikumsbericht sowie vor allem die Rückmeldung der Praktikumseinrichtung genommen. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich unbedingt ein kurzes Zeugnis der Praktikumsstelle ausstellen lassen. Dies kann später zusammen mit der Urkunde, die jede Schülerin/jeder Schüler erhält, bei Bewerbungen von Bedeutung sein. In der Urkunde wird der Name der Schülerin/des Schülers, die konkrete Einrichtung, in der das Praktikum absolviert wurde mit Datum genannt sowie die Ziele des Praktikums noch einmal aufgeführt, darauf hingewiesen, dass am Ende des Praktikums ein Auswertungstag stand, an dem die gesammelten Erfahrungen gemeinsam reflektiert und ausgewertet wurden. Die Urkunde ist sowohl von der Schulleitung als auch von den Vertretern der beiden Kooperationspartner unterschrieben. zurück

Praktikumsberichte aus den Jahren 2015 bis 2018

Einige Praktikumsberichte von Schülerinnen und Schülern aus den jeweiligen neunten Klassen, die in den Jahren 2015 bis 2018 im Jahrbuch des Humboldt-Gymnasiums erschienen sind, mögen einen Eindruck davon vermitteln, wie das Sozialpraktikum auf sie gewirkt hat. zurück

Social Day in der Jahrgangsstufe 7

  1. Social Day 2009
  2. Social Day 2010
  3. Spendenübergabe Social Day 2010
  4. Social Day 2011


Erste Teilnahme am Social Day am Humboldt - Rückblick und Ausblick

Am Mittwoch, dem 28.01.2009  nahmen die siebten Klassen des Humboldt-Gymnasiums zum ersten Mal am Social Day teil, der zum zweiten Mal in Düsseldorf stattfand. An diesem Tag verließen sie für einen Tag die Schulbank und tauschten sie für ein paar Stunden gegen einen Arbeitsplatz  und  halfen dabei für andere, hilfsbedürftige Jugendliche und die Schule Geld zu verdienen. Das Geld, das die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten, kommt zur Hälfte dem TrebeCafe´ der Diakonie Düsseldorf und dem knack*Punkt des SKFM zugute, wodurch obdachlose Mädchen und junge Frauen unterstützt werden, die sich dort beraten lassen können und Hilfe bekommen, ihren Alltag zu regeln. Die andere Hälfte geht an die Schule.

Den Schülerinnen und Schülern sollte ein erster Einblick in die Arbeitswelt sowie vor allem soziales Lernen ermöglicht werden. Ziel des Social Day war und ist es, soziales Engagement von Jugendlichen zu fördern und sie gleichzeitig im Rahmen dieses Projektes zu motivieren, selbständig erste Kontakte in die Arbeitswelt zu knüpfen.

Da der Social Day im Rahmen einer Schulveranstaltung ablief, durften Schülerinnen und Schüler unter 13 Jahren mehr als 2 Stunden am Tag jobben. Die maximale Tätigkeitszeit beträgt im Rahmen einer Schulveranstaltung sieben Stunden für Schülerinnen und Schüler unter 13 Jahren. Die Jobanbieter waren dazu angehalten, den Schülerinnen und Schülern leichte, für die Kinder geeignete Tätigkeiten zuzuweisen.

Am Donnerstag, den 26.03.2009, fand in den Räumen der Samuel Stiftung auf der Königsallee 14 eine Veranstaltung statt, in deren Verlauf die Schecks an die Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulen übergeben wurden. Das Humboldt-Gymnasium war mit insgesamt 8 Schülerinnen und Schülern aus den vier siebten Klassen vertreten. Die acht anwesenden Schülerinnen und Schüler wurden gefragt, was sie genau am Social Day gemacht hätten und  ob es ihnen gefallen hätte. Sie bekamen eine Urkunde. Alle anderen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler werden natürlich ebenfalls eine Urkunde erhalten. Die Schülerinnen und Schüler erwirtschafteten insgesamt einen Betrag von 3524,96 Euro, wovon die Hälfte an die zwei zuvor genannten Einrichtungen in Düsseldorf für obdachlose Mädchen und Frauen ging. Die zwei Schecks wurden den jeweiligen Vertretern der Organisationen auf der Veranstaltung überreicht. Die andere Hälfte, nämlich ein Scheck über 1762,48 Euro wurde den bei der Veranstaltung anwesenden Schülerinnen und Schülern überreicht und kommt dem Humboldt-Gymnasium zu gute. Sie waren total überrascht, dass die Arbeit an nur einem einzigen Tag derart viel Geld zusammengebracht hatte.

Die Schülerinnen und Schüler haben einzigartige Erfahrungen sammeln können. Ein Großteil des siebten Jahrgangs würde gern noch mal am Social Day teilnehmen. Es wird zu überlegen sein, ob deshalb neben dem kommenden siebten Jahrgang nicht auch dem achten Jahrgang die Möglichkeit gegeben wird, Ende Januar nächsten Jahres am Social Day teilzunehmen.

Susanne Otto-Hamada

 

Social Day am Humboldt 2010

Das Humboldt-Gymnasium nahm in diesem Jahr zum zweiten Mal am Social Day teil – dieses Mal allerdings nicht nur der siebte Jahrgang, sondern auch der achte und damit insgesamt acht Klassen. Am Dienstag, den 26.01.2010 verließen die Schülerinnen und Schüler für einen Tag die Schulbank und tauschten sie für ein paar Stunden gegen einen Arbeitsplatz und halfen dabei für andere, hilfsbedürftige Jugendliche und die Schule Geld zu verdienen. Das kommt in diesem Jahr zur Hälfte der Kindertafel in Düsseldorf und zur anderen Hälfte der Schule zu Gute. Die Fotos zeigen die Schülerinnen und Schüler – teilweise mit den gesponsorten T-Shirts für den Social Day – kurz vor Antritt ihrer Arbeit.
Die Spendenübergabe wird am Dienstag, dem 16.03.2010 stattfinden. Dann wird auch die genaue Höhe des diesjährigen Betrages feststehen.

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Spendenübergabe am Social Day 2010

Am Dienstag, den 16.03.2010 fand die Spendenübergabe im Haus der Jugend in der Lacombletstraße 10 statt. Fünf stolze Schülerinnen konnten stellvertretend für den siebten und achten Jahrgang einen Scheck über 3208,19 Euro für die Schule entgegennehmen. Der gleiche Betrag ging an die Kindertafel in Düsseldorf, die seit Sommer 2007 besteht und sich darum kümmert, dass bedürftige Schulkinder jeden Tag ein warmes Mittagessen bekommen. Das Ergebnis des letzten Jahres konnte fast verdoppelt werden. Die Schülerinnen, die den Scheck entgegennahmen, bekamen eine Urkunde. Alle anderen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler werden demnächst natürlich ebenfalls eine Urkunde erhalten. Die Schülerinnen waren total überrascht, dass die Arbeit an nur einem einzigen Tag derart viel Geld zusammengebracht hatte.

Die Schülerinnen und Schüler haben einzigartige Erfahrungen sammeln können und dabei noch Spaß gehabt. Deshalb wird das Humboldt Gymnasium im nächsten Jahr wieder am Social Day teilnehmen.

Die folgenden Fotos zeigen unsere fünf Schülerinnen vor dem Haus der Jugend, im Haus der Jugend bei der symbolischen Scheckübergabe, mit den Urkunden und abschließend in der Runde der Schülerinnen und Schüler, die zur Spendenübergabe gekommen waren noch mal vor dem Haus der Jugend.                  

        

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Social Day am Humboldt 2011

Der Social Day 2011 hat am Dienstag, dem 12. Juli 2011 für die siebten und achten Jahrgänge stattgefunden.