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Humboldt-Gymnasium Innenhof

Schüleraustausch mit unseren Partnerschulen

Hier erhalten Sie allgemeine Informationen über unsere Partnerschulen:


Berichte zum Schüleraustausch:

 


Go to Wayzata and (never) come back

    Der Wayzata-Austausch 2010 war wohl einer der ereignisreichsten Austausche, die es jemals in der Geschichte des Humboldt-Gymnasiums gegeben hat. Wir waren uns zwar im Klaren darüber, dass drei ereignisreiche Wochen vor uns lagen aber nicht, dass uns das Pech verfolgen würde.Fangen wir aber erst mal von vorne an. Nach einem ca. 10-stündigen Flug waren alle zwar ziemlich geschafft, doch die Freude auf das Kommende überwog definitiv, denn nur noch drei Stunden Flug von Atlanta nach Minneapolis trennten uns von unseren host families, mit denen wir die nächste Zeit verbringen würden. Am Flughafen angekommen, standen unsere host families mit Schildern, auf denen unsere Namen standen, in einem großen Pulk. Nachdem dann unsere Koffer nach einer gefühlten Ewigkeit auf dem Band erschienen, gingen wir mit unseren Familien nach Hause. Jetzt war jeder auf sich allein gestellt.
    Zu Hause angekommen, folgten erst einmal Führungen durch die jeweiligen Wohnungen. Dabei handelte es sich immer um ganze Einfamilienhäuser. Am nächsten Tag war dann auch unser erster Schultag. Wir wurden herzlichst von einem Deutschkurs der Schule empfangen, der uns dann auch mit Essen in Form von Pancakes mit Ahornsirup versorgte. Nach dem Ende des 88-minütigen Blocks folgte eine Führung durch die gesamte Schule durch einen weiteren Deutschkurs. Dabei wurde uns allen erst einmal bewusst wie riesig diese Schule ist. In ihr werden ca. 3500 Schülerinnen- und Schüler unterrichtet (Jahrgangstufe 9-12).
    Die nächsten Tage blieben uns um den Unterricht der Schule besser kennen zu lernen. Die Schüler der Wayzata High School haben jeweils einen Tag mit vier Blocks. Zwischendurch gibt es auch noch eine Lunch-Pause während der man in dem Culinary Express sein Lunch erwerben konnte. In der WHS ist ebenfalls das Lehrerraumprinzip vertreten und die Schüler haben 9 Minuten um von einem Raum zum anderen zu kommen. Diese sind auch wirklich nötig, denn bei vier Fluren braucht man schon mal etwas länger.
    Nach etwa der Hälfte unsere Zeit standen dann auch schon Ausflüge auf der Tagesordnung.
    Wir „reisten“ zu der St. Paul Cathedral und zum Capitol, da es mindestens eine dreiviertel Stunde benötigte um uns von der WHS zu den Twin-Cities St.Paul und Minneapolis zu bringen, die lediglich durch den Mississippi voneinander getrennt werden.
    Am nächsten Tag begaben wir uns in den Kaufrausch, da wir die Mall of America besuchten. Selbst eine Blinddarmoperation hielt Miriam S. nicht auf und sie kam im Rollstuhl.
    Die Mall war so riesig, dass selbst ein Freizeitpark in dieser vorhanden war. Es gab einfach alles was das Herz begehrt auf den insgesamt 390.000 Quadratmetern.
    Darauf folgte ein Wochenendaufenthalt in Deep Portage, im Norden Minnesotas. Deep Portage ist ein Nationalpark mit einer Jugendherberge. Zu den Aktivitäten zählten Kanu fahren, Bogen schießen, Tomahawk werfen und Naturerkundungstrips, die allerdings nicht so gut bei uns ankamen. Wobei die anschließenden Abende zusammen umso schöner waren und sobald dann Schüler damit veräppelt wurden, dass wir alle unsere Schlafsäcke aus Deutschland mitbringen sollten und sich dann das schlechte Gewissen im Kopf des Veräppelten breit machte und selbst die Lehrerin mitmachte, konnte die ganze Nacht gelacht werden. Und wie es auch sein sollte kamen dann die Horrorgeschichten auf den Tisch und sorgten für eine Gänsehaut bei allen Beteiligten (vor allem bei den Mädchen, die dadurch nicht schlafen konnten).
    Nach dem Wochenende stand unsere „geplante“ letzte Woche an. Wir besuchten das Science Museum, den Minneapolis Sculpture Garden, ein Twins Game (baseball) und das Mill City Museum.
    Unseren letzten Tag sollten wir dann wieder in der Schule verbringen. Von Konzentration im Unterricht konnte man bei uns aber nicht reden, da zuvor der isländische Vulkan Eyjafjallajökull für eine riesige Aschewolke gesorgt hatte, die den gesamten Flugverkehr nach Europa lahmlegte. Das hieß für uns auf unbestimmte Zeit länger bei unseren host families zu bleiben. Daraus folgten gemischte Gefühle bei uns Schülern. Allerdings war diese Variante besser als für eine unbestimmte Zeit in Atlanta am Flughafen festzusitzen.
    In den nächsten Tagen konnte dann ein neuer Abflugtermin vereinbart werden, allerdings erst in zehn Tagen. Dank dem unglaublich guten Zusammenspiel von der Deutschlehrerin der WHS Frau Nickel und von Frau Frerking wurde dann einfach ein neuer Aktivitätenplan für uns entworfen. Wir konnten mit einem Deutschkurs Softball, Football oder andere sportliche Aktivitäten auf den Grünflächen der Schule ausüben, wir besuchten das Institute of Arts und die Minnehaha Wasserfälle durch die Minneapolis seinen Namen erhielt.
    Als dann Frau Frerking ihre Beziehungen spielen ließ, erlangten wir einen Abflug drei Tage vor dem geplanten Abreisetermin. Allerdings müssten wir dann über New York fliegen, dort sieben Stunden warten und dann nach Amsterdam weiter reisen. Zuerst war allgemeine Begeisterung vorhanden, dass wir sieben Stunden in New York verbringen konnten, doch als uns dann verkündet wurde, dass wir den Flughafen nicht verlassen durften, machte sich Ernüchterung breit. Allerdings überwog dann bei den meisten doch die Freude endlich nach Hause zu kommen, auch wenn man dies vorher nicht von sich selbst gedacht hätte.
    Ende gut, alles Gut, stimmt’s? Falsch gedacht! Es begann mit dem Fehlen eines Flugtickets auf Grund eines technischen Fehlers im System, was die beteiligten Personen in Panik versetzte. Nach einer dreiviertel Stunde besaß sie zwar ihr Ticket aber ihre Nerven lagen blank. Naja, wir flogen dann drei Stunden nach New York und warteten dort dann 7 weitere Stunden. Die Zeit wurde in den umliegenden Souvenirläden verschlendert oder einfach abgesessen. Danach stiegen wir in unseren Flieger ein, der endlich mal genug Freiraum für die Füße bot und ebenfalls in jedem Sitz einen Monitor besaß auf dem man die neusten Filme gucken konnte wie z.B. Avatar. Und auch das Spielen von den Minigames war bei uns Schülern sehr beliebt.
    Alles war wunderbar, doch als wir auf der Startbahn standen verkündete der Pilot, dass es ein kleines unwichtiges Problem gibt. Als er dann nach einigen Minuten fragte, ob ein Arzt an Bord wäre, verstummten all unsere Scherze.
    Wir saßen eine halbe Stunde im Flugzeug als man uns dann mitteilte, dass ein Kind mit Windpocken in der Maschine säße, welches nun rausgebracht werden sollte. Wir fragten uns warum ist dieses Kind uns auf gefallen aber nicht den Stewardessen? Tanja H. hatte zuvor noch gesagt: „ Das kann ja heiter werden, ein Kind mit Masern!“ Folgen waren die Rückkehr zum Gate, an dem die Koffer der Familie aus dem Flugzeug geholten wurden, das Flugzeug dann neu aufgetankt und ein wenig Papierkram erledigt wurde.
    Auf Grund des verspäteten Abfluges, dreieinhalb Stunden später als geplant, hatten wir dementsprechend auch unseren Anschlussflug verpasst.
    Nach einem vierstündigen Aufenthalt in Amsterdam und einem Flug von etwa einer halben Stunde kamen wir zu guter Letzt in Düsseldorf an. Nun hörte man nur noch: „Wir sind in Düsseldorf, jetzt kann nichts mehr schief gehen.“ Und was kommt jetzt wohl.
    Wir standen am Gepäckband und warteten. Nach guten 15 Minuten, als dann das Band stoppte, warteten wir immer noch. Die Hälfte von uns wartete vergebens. Unsere Koffer waren noch in Amsterdam und sollten uns nach geliefert werden. Das gab manchen von uns den Rest. Wenigstens konnten wir nun endlich unsere Familien in die Arme schließen.
    Obwohl wir mit knapp einer Woche Verspätung in Düsseldorf ankamen und als erste Gruppe von (so viel) „Pech“ verfolgt wurden, hat sich die Reise auf jeden Fall gelohnt.
    Wir raten auch den folgenden Jahrgängen, sich bei diesem Austausch zu beteiligen, weil man nicht nur shoppen, sondern auch die Sprache vertiefen und eine neue Kultur kennen lernen kann.
    Zu guter Letzt möchten wir uns nochmal bei Frau Frerking und Frau Arning dafür bedanken, dass sie uns vier Wochen lang ertragen haben und uns währenddessen immer zur Seite standen.
    Auch an dieser Stelle nochmal ein riesen Dankeschön an alle Gastfamilien, die uns liebevoll aufgenommen haben.

    Vielen Dank.                                                                                    

     Felix, Marc und Carsten

            Wayzata

    Wayzata2

 

 

Der Schüleraustausch mit der Ecole Alsacienne in Paris

Bereits seit 1983 besteht unsere Schulpartnerschaft mit der Ecole Alsacienne in Paris und jedes Jahr organisieren wir in Zusammenarbeit ein Austauschprojekt für die Schüler der EF. Dabei haben unsere Schüler die Gelegenheit, sowohl etwa 14 Tage am Leben in einer französischen Gastfamilie und am Unterricht in einer französischen Schule teilzunehmen als auch anschließend ihren französischen Partnern Gleiches in Düsseldorf zu ermöglichen. Der Austausch erwächst aus dem Französischunterricht und wird dort vor- und nachbereitet.

Im Folgenden kleine Erfahrungsberichte teilnehmender Schüler

Unser Besuch in Paris
Vom 04.05.2015 bis 13.05.2015 besuchten wir, 13 Schüler aus der 10. Klasse und die begleitenden Lehrerinnen Frau van de Braak und Frau Ruben unsere Partnerschule in Paris.
Durch die tollen Erfahrungen, die wir unserer Zeit machen konnten, bleibt uns der Parisaustausch in guter Erinnerung: einerseits der herzliche und offene Empfang und andererseits das abwechslungsreich gestaltete Programm mit der Gruppe.
Unser Aufenthalt in unseren Gastfamilien wurde von ausschließlich positiven Erlebnissen und Eindrücken geprägt. Anfängliche Verständigungsschwierigkeiten konnten wir schnell überwinden. Wir hatten sehr viel Glück mit unseren Austauschpartnern, da wir uns schnell besser kennengelernt haben und so viel Spaß hatten. Durch intensive Gespräche wurden nicht nur unsere Französischkenntnisse verbessert, sondern uns ebenfalls der französische Alltag nähergebracht. Durch das positive Feedback der Gastfamilien wurden wir mit der Zeit immer mutiger und wortgewandter, so dass wir im Nachhinein sagen können, dass der Austausch uns sprachlich sehr viel gebracht hat.
Auch in kultureller Hinsicht gab es viel zu lernen. Auf dem Programm standen diverse Museen, wie zum Beispiel der Louvre oder das Musée d'Orsay, Spaziergänge, Sehenswürdigkeiten wie der Arc de Triomphe, Notre Dame, der Tour Eiffel aber auch Freizeit, während der wir in kleinen Gruppen Paris entdecken konnten.
Besonders gut hat uns der Ausflug nach Versailles mit anschließender Radtour durch die Gärten gefallen. Zum Glück war auch das Wetter gut und die Sonne schien. Ein weiteres Highlight war das lange Wochenende, welches wir mit den Familien verbringen konnten. Von Kinobesuchen bis Ausflügen ins eigene Landhaus war alles dabei, so dass wir umfangreich die französische Lebensweise kennenlernen konnten.
Wir empfehlen am Parisaustausch auf jeden Fall teilzunehmen, wir würden auf jeden Fall nochmal mitfahren.

Insa Heinke und Ann-Kathrin Dortschy


Frankreich Austausch 2016

Dieses Jahr fand der Austausch vom 18. - 25. Mai statt. Unsere Reise nach Frankreich begann in den frühen Morgenstunden doch unsere Aufregung und Vorfreude hielt uns wach.
Nach circa 4 Stunden kamen wir in Paris an und verbrachten ein wenig Zeit in der Schule, wo einige von uns bereits kurz ihre Austauschpartner kennenlernen konnten. Danach erkundeten wir erstmal in Begleitung unserer Lehrerinnen Paris. Und was besichtigt man naturellement als erstes...? Die Champs-Elysées! Selbstverständlich besuchten wir danach auch kurz den Eiffelturm, den wir im Laufe der Woche immer wieder sehen sollten. Während unseres Aufenthalts, entdeckten wir viele Sehenswürdigkeiten und Viertel. Der Arc de Triomphe sowie die Notre Dame und Montmartre boten uns eine wunderschöne Aussicht über Paris. Es gab zudem noch viele interessante Museen, darunter auch den Louvre mit der Mona Lisa. Mir persönlich gefiel das Musée d'Orsay am besten, da die Gemälde mich mehr faszinierten als die des Louvre. Zusätzlich hatten wir eine eigene „Guide“, die uns einige Kunstwerke ausführlich erklärte. Den größten Spaß, hatten wir alle während unseres Ausflugs nach Versailles, wo wir im Anschluss an die Schlossbesichtigung eine Fahrradtour durch die riesigen Gärten machten, ein großes Eis aßen und auf den Grünflächen entspannten.
Neben den Aktivitäten nahmen wir aber auch an einigen Schulstunden teil. Manchmal fiel es uns schwer dem Unterricht zu folgen, da die Franzosen sehr schnell und komplex sprachen. Im Vergleich zum Humboldt-Gymnasium hatten sie aber kleinere Klassen dafür aber mehrere Gebäude, die den verschiedenen Klassenstufen zugeteilt waren. Die französischen Schüler hatten auch einen viel längeren Schultag als wir hier in Düsseldorf – manchmal bis acht Uhr abends. Mit unseren Austauschpartnern haben wir uns richtig gut verstanden und unsere Gastfamilien waren sehr nett und herzlich. Sie halfen uns stets weiter, wenn Verständnisschwierigkeiten aufkamen. Sie sprachen langsamer oder versuchten es pantomimisch oder mit Worten anderer Sprachen zu erklären.
Ein Beispiel: Die Mädchen brauchten einen „Sèche-cheveux“ um ihre Haare zu trocknen. Da wir das Wort auf Französisch nicht kannten, versuchten wir es durch Gesten zu erklären. Das sah bestimmt lustig aus, war aber erfolgreich.
Das Klischee, dass Franzosen mit Baguette unter dem Arm durch die Gegend laufen stimmt. An jeder Ecke befindet sich eine „Boulangerie“, in der es köstlich nach Croissant und Baguette duftet.
Wir verbrachten eine schöne Woche in der riesigen Metropole und lernten nicht nur ein neues Land und eine andere Kultur kennen, sondern auch viele nette Menschen. Es lohnt sich auf jeden Fall länger nach Paris zu fahren, um neben den Sehenswürdigkeiten auch die vielen kleinen verschiedenen Viertel zu entdecken.

Anna Nguyen


Frankreichaustausch 2017

Unsere Gruppe aus dreizehn Neunt - und Zehntklässlern drängte sich nach der achten Stunde in die Mensa unserer Schule. An diesem Tag gab es einen besonderen Anlass: die Franzosen waren gerade angekommen, wir waren alle super aufgeregt und konnten es nicht abwarten, endlich unsere Austauschschüler aus Paris in Empfang zu nehmen, die zehn Tage in unseren Familien leben würden.

Wir alle hatten vor dem Austausch wahrscheinlich gemischte Gefühle. Diese reichten von großer Vorfreude, unsere Sprachkenntnisse endlich richtig austesten zu können und unseren Austauschschülern den bestmöglichen Aufenthalt in Düsseldorf zu bieten, bis zu Nervosität und Angst, dass man sich mit dieser wirklich wildfremden Person, mit der man so viel Zeit auf engem Raum verbringen würde, nicht verstehen könnte. Als sie dann schließlich da waren, und man Ausschau hielt nach der Person von dem Bild und dem Steckbrief, die wir im Voraus schon erhalten hatten, ergab sich schon die erste kritische Situation: Wie begrüßen wir die jetzt ?! Umarmen, die Hand geben oder traut man sich doch schon zu, den Austauschpartner auf französische Art mit Küsschen auf die Wange zu begrüßen? Ich entschied mich für das für mich gewohnte Umarmen, was direkt Überraschung seitens meiner Austauschpartnerin auslöste, weil das für sie irgendwie ganz komisch war. Nach dieser holprigen Begrüßung ging es für die meisten von uns wieder in den Unterricht während die Franzosen erst einmal Frikadellen mit Kartoffelsalat probieren durften. Nachdem am Abend dann auch unserer Eltern zu uns stießen um die Koffer nach Hause zu verfrachten, ging das große Kennenlernen los, für die Franzosen sicher extrem anstrengend, da sie bereits eine fünfstündige Fahrt mit dem Thalys und eine Stadtrallye hinter sich hatten. Zudem  das ganze noch auf einer Fremdsprache. Die Pariser besuchten bei uns Sehenswürdigkeiten wie den Fernsehturm, das K21 und machten außerdem Tagesausflüge nach Bonn und und Köln, da Düsseldorf im Vergleich zu Paris natürlich nicht ganz so viele Programmpunkte zum Füllen von zehn Tagen hat. Außerdem lernten sie den Schulalltag am Humboldtgymnasium kennen, der für sie überraschend entspannt und ertragbar wirkte. Meine Austauschschülerin meinte einmal sogar vollkommen entgeistert : ,,in Deutschland arbeitet ihr überhaupt nicht und habt immer frei !'' Dazu muss man aber sagen dass wir Zehntklässler gerade die Klausurphase hinter uns hatten, viele Stunden entfielen und die Pariser während der Mottowoche der Abiturienten bei uns waren. Als sie mich dann aber in den Unterricht begleitete, empfand sie die Arbeitsatmosphäre sowohl unter den Schülern als auch mit den Lehrern als sehr kooperativ und wertschätzend.

Anfang Mai war es dann auch endlich für uns so weit, für 10 Tage nach Paris zu fahren. Der Ankunftstag war für uns alle ziemlich lang und erschlagend. Treffpunkt 4:30 Uhr morgens am Hauptbahnhof, dann mit dem RE nach Köln und von da ab in den Thalys bis nach Paris. Nachdem wir mit Gepäck beladen an der École Alsacienne ankamen, von der Austauschbeauftragten der Schule empfangen,  auf französisch die wichtigsten Informationen erhielten, und  ein drei Gänge Menü in der Mensa zu uns nahmen, ging es  direkt los mit dem Sightseeing in Paris. Wir besichtigten den Montmartre, (wo es den angeblich besten Käsekuchen von Paris, neun Euro pro Stück, gibt) und stiegen den Berg zur Basilique du Sacre Coeur hoch. Als wir dann endlich unsere nun bekannten Austauschschüler wiedersahen und ihre Eltern kennenlernten, hatte ich ein weiteres mal Schwierigkeiten mit der Begrüßung. Als ich meinem Gastvater die Hand zur Begrüßung hinhielt er lachte er und sagte: ,,en France on s'embrasse!'' Zuhause angekommen, aßen wir mit der Gastfamilie zu Abend, welches am nächsten Morgen ein wichtiges Thema unter den Deutschen war. Viele beschwerten sich über ,,interessante'' Fleischvariationen... In den ersten Tagen hatte ich persönlich  mehr Probleme mit der Verständigung auf französisch, als ich im Voraus erwartet hätte. Die Franzosen sprechen extrem schnell, benutzen Umgangssprachliche Ausdrücke und eine Wortstellung, die man im Unterricht einfach nicht lernt. Am Anfang war die Kommunikation mit den Franzosen schwer, man neigt dazu, schnell mal ins Englische zu wechseln, wenn man sich auf Französisch nicht ausdrücken konnte. Irgendwann ist man aber immer mehr in der Sprache drin, muss nicht mehr Sätze im Kopf vorformulieren sondern redet einfach drauf los.
Unser Tagesprogramm war jeden Tag unfassbar umfangreich und vielseitig. Wir sind von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit geeilt, dazu gehörte so gut wie alles was in Paris bekannt und wichtig ist. Es war wirklich Alles vom Louvre bis zum Centre Pompidou dabei, aber ein Highlight für viele von uns waren die Schlossgärten von Versailles, in denen wir bei Sonnenschein eine Fahrradtour gemacht haben.
Am Wochenende blieb uns auch keine Zeit zum Ausruhen, da unsere Gastfamilien uns ihre Lieblingsorte in Paris zeigen, uns zu Ausflügen in die Oper oder ins Theater mitnahmen oder uns zum Essen ausführen wollten. Interessant war auch, dass die Stichwahl zwischen den Präsidentschaftskandidaten auf das Wochenende unseres Aufenthaltes fiel. Wir bekamen die Stimmung im Land durch unsere Gastfamilien mit, die uns die jeweiligen politischen Ziele der Kandidaten zu erklären  versuchten.
Auch wir bekamen einen Einblick in den französischen Schulalltag, als wir die Austauschschüler in ihren Unterricht begleiteten. Die École Alsacienne ist zunächst einmal kein Lycée nur für Oberstufenschüler sondern eine Schule für Schüler der ersten bis zur 12 Klasse. Aus diesem Grund gibt es viele verschiedene Gebäude mit Schulhöfen, in denen man sich leicht verlaufen kann. Für uns war es sehr ungewohnt kleine Kinder zusammen mit Jugendlichen durch die gleiche Schule laufen zu sehen. Beim Betreten der Schule musste man seine Carte d'Identité vorzeigen, die einem erlaubte die Schule zu betreten. Der Unterricht selber erschien mir viel mehr auf den Lehrer, der seinen Monolog hält, konzentriert.Es waren immer die selben drei, vier Leute in der ersten Reihe, die am Unterricht teilnahmen, der Rest saß halb am Schlafen hinten in der Klasse. Insgesamt wirkten die Schüler angestrengter und unmotiviert, was unter anderem daran lag, dass sie bis fünf oder sechs Uhr Unterricht hatten, und danach noch bis spät Abends an ihren Hausaufgaben saßen oder für  Arbeiten lernen mussten.
Die Austausch ging leider viel zu schnell vorbei, und nachdem wir am letzten Tag noch einmal dem Eiffelturm und der Champs-Elysées einen Besuch abstatteten, fiel uns der Abschied von unseren Gastfamilien, der École Alsacienne und natürlich Paris nicht leicht.

Buongiorno, wie der Italiener sagt!

Man könnte dieses Jahr auch das Jahr der Austausche nennen. Gleich zwei neue Austauschprogramme konnten in den Schulalltag des Humboldt-Gymnasiums integriert werden. Neben dem neuen Austauschpartner, der Chengnan Middle School aus Dazu in China, begrüßen wir nun auch unsere Freunde des Liceo G.D. Cassini aus Genua in Italien.
Dank des intensiven Engagements von Frau Borkowski, Frau Bifulco und Herrn Danzeglocke war es möglich, den Kontakt zum Liceo Cassini aufzubauen und diesen Austausch ins Leben zu rufen.
Vom 09.12.2009 bis zum 16.12.2009 begrüßten wir dann die erste Gruppe italienischer SchülerInnen und Lehrerinnen.
Im Gegensatz zum China-Austausch haben das Humboldt-Gymnasium und das Liceo Cassini gemeinsam, dass an beiden Schulen die jeweilige Fremdsprache unterrichtet wird. Das Liceo Cassini ist die einzige Schule der Region Liguriens, an der Deutsch gelehrt wird. Am Humboldt-Gymnasium haben die SchülerInnen bereits seit sieben Jahren die Möglichkeit, ab der Oberstufe Italienisch zu lernen. Allerdings waren uns die Italiener in Sachen Fremdsprache etwas voraus. Einige lernten Deutsch bereit seit weit über fünf Jahren, wohingegen wir erst seit 1 ¾ Jahren Italienisch pauken.
Auf dem Programm für unsere Austauschschüler standen neben einer Stadtführung Düsseldorfs (selbstverständlich auf Italienisch) auch die obligatorischen Erkundungen der Städte Bonn und Köln, mit Besuchen im Haus der Geschichte, dem Beethovenhaus, einer Führung im Dom und dem im Vorfeld besonders gewünschten Besuch des Schokoladenmuseums. Die Stadtführung durch Düsseldorf, die sich wirklich sehen lassen konnte, haben die SchülerInnen der Grundkurse von Frau Borkowski in zweiwöchiger, intensiver Arbeit auf die Beine gestellt. Sie führte vom Medienhafen über die Kö, vom Jan-Wellem-Platz bis zum Schauspielhaus und zur Rheinpromenade. Dies war natürlich auch ein guter Test für die deutschen SchülerInnen, ihr Wissen und Können der italienischen Sprache in Wort und Schrift unter Beweis zu stellen.
Eine Führung durch den Landtag mit anschließender Kuchen-Verköstigung, der Besuch des Weihnachtsmarktes als absolutes Highlight, da es ihn in Italien nicht gibt, sowie die Fahrt auf den Fernsehturm, gehörten ebenfalls zu unserem abwechslungsreichen Programm. Aber auch sportliche gesehen konnten wir sicherlich punkten. Das Spiel der DEG stieß bei den Italienern überwiegend auf positive Resonanz.
Der einzige Wermutstropfen in dieser schönen Zeit war die zusätzliche Belastung der deutschen SchülerInnen durch die Facharbeit, die aber letztendlich doch niemanden vor ernste Probleme stellte.
Mitte April, unmittelbar nach den Osterferien ist es dann für unsere Gruppe bestehend aus 21 SchülerInnen der Italienischgrundkurse von Frau Borkowski soweit. Über Mailand fliegen bzw. fahren wir nach Genua, der schönen Hafenstadt im Nord-Westen Italiens. Genua ist als eine der wichtigsten Städte im Mittelmeerraum natürlich für seinen Hafen bekannt. Es mag vielleicht (k)ein Zufall sein, dass ausgerechnet Christoph Kolumbus aus Genua stammt. Aber auch der Besuch der größten Altstadt Europas, gekrönt durch die Kathedrale San Lorenzo, wird unseren Schüleraustausch sicher erlebnisreich und unvergesslich werden lassen.
Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass sich unsere Italienischkenntnisse bis dahin soweit ausbauen lassen, dass wir in den Gastfamilien in Genua gut zurechtkommen werden. Aber im Notfall sprechen unsere Italiener ja auch Deutsch.
Auf einen ebenso großen Erfolg wie mit dem China Austausch – Arrivederci!

Frederik Schmitz, Jgst. 12


Im April war es dann so weit. Unmittelbar nach den Osterferien flog die erste Gruppe deutscher Schüler/innen unter der Begleitung von Frau Julia und Herrn Michael von Düsseldorf nach Mailand, um dann mit dem Zug weiter nach Genua zu fahren.

Pünktlich um 4.45 Uhr trafen sich alle am Montag, den 12.04.2010, am Düsseldorfer Flughafen. Es wurde schnell eingecheckt und um 6.30 Uhr hoben wir ab. Etwas verspätet kamen wir gegen 8.15 Uhr in Mailand an und schon gab es das erste Problem: Ein Koffer war verschwunden und keiner wusste, wo er war. Gott sei Dank und zur überschwänglichen Freude der „Geschädigten“ wurde dieser dann pünktlich vor dem Discobesuch am Wochenende gefunden und nach Genua gebracht

Nach einem kurzen Aufenthalt in Mailand ging es mit dem Zug weiter nach Genua. Auf der fast zweistündigen Fahrt konnten wir uns von der Qualität öffentlicher italienischer Toiletten überzeugen. Ich habe noch nie so kurzweilige Toilettenbesuche gesehen. Kaum wurde die Tür verriegelt, kamen de meisten mit etwas verdutztem Gesicht wieder raus.

Um 14.00 Uhr sprangen wir dann mit explosiver Blase in die Arme unserer Italiener. Nach einer unvergesslichen Autofahrt, die einem Autospiegel das Leben kostete, welcher unter einem jubelnden bravo, bravo und tosendem Beifall der Mutter in die ewigen Jagdgründe überging, kam ich in der typisch italienischen Wohnung an.

Zuhause angekommen, bekamen die meisten von uns ein fast königliches „Exempel“ italienisch kulinarischer Genüsse präsentiert, welches von Rinderfilet über Meeresfrüchte und Fisch bis hin zu italienischen Eiskreationen reichte.

Bis zu sieben Gänge und drei Flaschen Wein später trafen wir uns im Zentrum auf der Piazza de Ferrari und ließen uns erst einmal die Stadt zeigen, die wir später in einer ausführlichen von den italienischen Schülern auf Deutsch durchgeführten Stadtführung allerdings noch genauer kennen lernen durften.

Genua ist eine sehr schöne italienische Hafenstadt, die ein unfassbares Flair besitzt. Modernität im Hafen harmoniert wunderbar mit typisch italienischen Prunkbauten. Eine besondere Bedeutung erhält Genua durch diesen Hafen, aus dem Schiffe in alle Welt in See stechen. Neben den gewaltigen Containerschiffen fällt besonders das alte Piratenschiff aus Roman Polanskis Film „Die Piraten“ ins Auge. Unmittelbar daneben liegen das Aquarium – neben dem Vatikan die meist besuchte Sehenswürdigkeit in Italien – und der botanische „Garten“, der in einer Glaskugel untergebracht ist. Somit ist der Hafen eine Anlaufstelle für Jedermann. Neben dem passionierten „Fischegucker“ und „Hobbybotaniker“ kommt durch die vielen Bars und Restaurant auch der „Gourmet“ auf seine Kosten, der sich „Sottoripa“ von den Focaccien oder belegten Brötchen überzeugen lassen kann.

Am nächsten Tag besuchten wir die Schule. Nachdem wir von den vielen schaulustigen Schülern beäugt worden waren durften wir die technische Ausstattung bewundern, die es in jedem Klassenraum gibt und die sich sehen lassen konnte. Beamer und Computer gehörten zum Grundinventar. Ein internes Juwel des Liceo Cassini ist das hauseigene Planetarium mit seinem Hightech-Teleskop. Die Euphorie des Astronomielehrers bei der Betrachtung der Venus, welche einem weißen Stecknadelkopf auf weißem Untergrund ähnelte, konnten wir zwar nicht teilen, aber dafür erfreuten wir uns unter jubelndem Beifall am Seniorentennis, das nebenan stattfand. Beim Anblick der Chemieräume und der Verarbeitung der Außenfassade vermerkte Herr Michael, dass den deutschen Gefahrenschutzbeauftragten wohl Hören und vor allem Sehen vergehen würden.

Der Besuch der Cinque Terre (fünf kleine Orte an der äußersten ligurischen Riviera) stellte einen vorzeitigen Höhepunkt dar. Nach einer italienischen Stunde (Echtzeit: 2 Stunden) im Zug kamen wir in Riomaggiore an. Nachdem wir in die Via dell'amore Richtung Manarola einschlugen, begann trotz toller Aussicht das Hecheln und Stöhnen. Hier zeigten sich die wahren Höhen und Tiefen der Liebe entlang der mit Schlössern verzierten Klippen. Die Wege führten uns zwischen Klippen und Meer entlang bis in den nächsten Ort. Kurz hinter Manarola begann der „Gang nach Corniglia“, einem weiteren Ort der Cinque Terre, den wir nach 382 Stufen lechzend erreichten. Nach einem einstündigen Aufenthalt fuhren wir mit dem Zug weiter nach Montorosso al Mare, wo wir im kalten Meer schwimmen und in der warmen Sonne brutzeln konnten.

Abends ging es dann zur Hausparty bei Chiara. Gute 300 ciaos später waren alle in der richtigen Stimmung und ein gelungener Abend war vorprogrammiert, der sicherlich noch einigen in Erinnerung bleiben wird...

Am Samstag hatten die Italiener im Club Mako zwei Tische reserviert und ab Mitternacht rockten wir dann die Tanzfläche. Im Tischbereich wurde die Musik von einem Saxophonisten begleitet. Leider endete die Party für einige von uns frühzeitig, da ein Italiener vom butta fuori vor die Tür gesetzt wurde.

In den letzten Tagen sorgten wir uns dann, wie wir wohl nach Hause kommen könnten, denn aufgrund des Vulkanausbruchs waren die Flughäfen gesperrt. Es gelang den Lehrern – zur besonderen Freude der meisten Deutschen – einen Bus zu einem recht günstigen Preis zu mieten, der uns in Mailand abholte. Schlechte Nachricht für alle „Shopaholics“: Die Shopping-Tour durch Mailand fiel ins Wasser.

An unserem letzten Tag konnten uns die Italiener noch einmal ein Highlight bieten: Zwar ging es in eher schleppendem Tempo – 40 Minuten statt 20 – mit dem Zug nach Camogli, aber dann weiter mit dem Boot über San Fruttuoso – eine weitere Möglichkeit zu schwimmen – bis nach Portofino, einem „sauteuren“ Ort (zu vergleichen mit Porto Cervo auf Sardinien), der von den typisch bunten ligurischen Häusern dominiert wird.
Bei leichtem Wellengang konnten wir uns auf dem Boot schön sonnen und uns den frischen Fahrtwind durch die Haare wehen lassen. Von unserem letzten Ort, Santa Margherita Ligure, in dem wir uns ein gelato pinguino schmecken ließen, ging es mit dem Zug zurück nach Genua.

Kurz zu Hause frisch gemacht, machten wir uns auf den Weg zum Giro di Pizza, einer „All-you-can-eat- Aktion“ in einer Pizzeria – Pizza en masse. Die Pizza war dazu noch richtig gut. Völlig neue Kreationen trafen auf hungrige Mäuler: ob Pizza mit Pommes und Wurst, Rucola, Tomaten und Lachs, Schinken mit Pesto oder die ganz klassische Pizza Margherita. Alle waren ein voller Erfolg. Wer allerdings glaubt, dies seien alle möglichen Pizzakreationen gewesen, der irrt. Salami, Käse und Pizza mit Nudeln oder Ei konnten auch probiert werden.

So unterschiedlich die Pizzen, so unterschiedlich auch das (Fr-) Essverhalten. Der Rekord lag sicherlich bei einem unserer Italiener, der ein Stück in einem Bissen schaffte, oder auch bei einem Teilnehmer unserer Gruppe, der nach und nach 24 Stücke vertilgte. Auch wenn man es angesichts dieser „Orgie“ nicht glauben mag, aber auch langsam und genüsslich schmeckten uns die Pizzen richtig gut.
Anschließend ging es noch kurz in die Stadt etwas trinken und wir ließen den Abend ausklingen.

Dann war leider auch schon der 20.04. gekommen. Mehr oder weniger pünktlich (Frau Julia und Herrn Michael wurde das ein oder andere graue Haar beschert), trafen wir gegen 7.40 Uhr am Bahnhof ein und nach einem tränenreichen Abschied fuhren wir zuerst mit dem Zug nach Mailand und dann direkt weiter mit dem Bus über die Schweiz nach Düsseldorf, wo wir um kurz vor 23 Uhr ankamen.

Ein jeder Italienreisender sollte sich über eine Sache im Klaren sein: Es gibt zwei Dinge, die können nie voll sein, der Bus und der Magen.

Eine wunderschöne und lustige Woche ist zu Ende gegangen und ein Jeder hat etwas mit nach Hause genommen. Hoffentlich auf eine baldige Wiederholung, denn es ist sehr zu empfehlen.

Fabian Gottschalk und Frederik Schmitz, Jgst. 12



Eröffnung der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke

bild1Am Mittwoch, den 17. Dezember 2014, waren wir, der Mittel- und Oberstufenchor, im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, um dort zu singen. Denn an diesem Tag wurde die Eröffnung der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke in Düsseldorf gefeiert, die nun Räumlichkeiten im Ministerium besitzt. Die Deutsch-
Türkische Jugendbrücke ist eine Initiative der Stiftung Mercator und hat das Ziel, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu verstärken und ihre Verständigung zu fördern. Deswegen organisiert die Deutsch-Türkische Jugendbrücke viele Projekte, fördert Austausche, Konferenzen und vieles mehr.

bild2 Da auch das Humboldt-Gymnasium mit einer Schule in der Türkei im Austausch ist und im Rahmen dessen auch im Herbst ein Konzert organisiert hat, haben wir also als musikalische Begleitung zwei Lieder am Ende der Veranstaltung, die folgendes Programm hatte, beigesteuert: Zuerst hörte man diverse Grußworte von Beteiligten, wie zum Beispiel dem Generalkonsul der Türkei, Alattin Temür, oder einem Vertreter der Kinder- und Jugendministerin von Nordrhein-Westfalen Ute Schäfer, die leider erst später anwesend sein konnte. Danach stellte Catharina Duft, die Geschäftsführerin der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke, die Arbeit dieser Organisation vor und erklärte das Projekt.
bild3 Daraufhin gab es ein Interview mit zwei jungen Leuten, die an einem Projekt der Jugendbrücke mit dem Namen ‚New Horizons Youth Exchange between Germany und Turkey‘ teilgenommen haben und davon sehr begeistert waren.

Anschließend folgte unser Auftritt, nachdem bereits ein Streichquintett unserer Schule gespielt hatte. Wir hatten mit unserem Chorleiter Herrn Wohlleber ein türkisches Volkslied, ‚Üsküdara’, und ein Weihnachtslied von John Lennon, ‚Happy X-Mas‘ bild4vorbereitet und diese nun gesungen. Besonders das türkische Lied kam bei den Besuchern und Zuhörern aus der Türkei gut an, denn einige sangen sogar begeistert mit.
Die Eröffnung der Jugendbrücke endete mit türkischen Speisen und türkischem Tee sowie Keksen und Kaffee, Unterhaltungen und Kennenlernen.
Insgesamt war es also ein sehr interessanter Besuch, da man viel Neues über mögliche Projekte und Chancen erfahren hat.

Insa Heinke