Kontakte  |  Stadtplan  |  Downloads  |  Jahrbuch  |  Impressum

Logo des Humboldt-Gymnasiums Düsseldorf
Humboldt-Gymnasium Innenhof

Der „Sponsorenlauf“

9. Sponsorenlauf am 12. Juli 2017

Das Rather WaldstadionDie Sport-Fachkonferenz lädt am Mittwoch, dem 12.07.2017 zum nächsten Humboldt-Sponsorenlauf, stattfindend im Rather Waldstadion, ein. Nachdem wir nun mehrere Jahre für die Rumänienhilfe der Franziskanerinnen gelaufen sind, haben wir uns dieses Jahr entschieden, das Namibia-Projekt des Humboldt-Gymnasiums zu unterstützen.

Der Sponsorenlauf schließt sich einer  Vielzahl kleinerer, bereits sehr erfolgreich durchgeführter Aktionen von Eltern und Schülern an (z.B. dem Benefiz-Konzert des Elternchores oder den Bastelarbeiten der achten und neunten Klassen) und soll unseren Schülern das Gefühl vermitteln, ganz unmittelbar zu helfen und gemeinsam etwas zu bewegen. Allen Spendern auf diesem Wege nochmals herzlichen Dank!

Bilder von Sponsorenläufen der letzten Jahre:

 

Zum Namibia-Projekt des Humboldt-Gymnasiums – Ziel der Spendensammlung beim Sponsorenlauf 2015: Renovierung eines Kinderheims

Foto 1

Seit dem Jahr 2007 gab es zu verschiedenen schulischen Anlässen – bei den Sommerfesten und Weihnachtskonzerten – Stände mit Postkarten, Filztaschen und kleineren Bastelgegenständen, deren Erträge für soziale Zwecke in Namibia gespendet wurden. Anfangs ging es um die Unterstützung für einzelne Kinder, deren Schulgeld damit finanziert werden konnte.

Im Jubiläumsjahr 2013 fuhr Frau Arning mit einer Gruppe von sechzehn Schülerinnen und Schülern aus der Sekundarstufe II nach Mariental, einer mittelgroßen Stadt zwei Autostunden südlich von der Hauptstadt Windhoek. Die Teilnehmer haben in namibischen Familien, z.T. unter sehr einfachen Bedingungen, gelebt und sind in Grundschulen tätig gewesen.

Foto2   Foto 3

Beeindruckt waren sie von der Fröhlichkeit der Kinder, die den Gästen aus dem fernen Europa mit großem Interesse begegneten. Gefordert hat die Humboldt-Schüler der Einsatz als „Hilfslehrer“ im Vertretungsunterricht. Es war nicht immer leicht, sich auf die völlig anderen Lernbedingungen in großen Klassen und Schüler mit sehr unterschiedlichen Lernvoraussetzungen einzustellen.
Am Nachmittag haben sie dann mit Bastelangeboten und Spielen auf dem Hof die große Kinderschar in einem Internat beschäftigt. Neu war unseren Schülerinnen und Schülern, dass in Namibia ab der ersten Klasse die Kinder in den sog. Hostels aufgenommen werden, wenn sie in dem dünnbesiedelten Wüstenland den weiten Schulweg von der oft fernab gelegenen Bleibe ihrer Eltern bis zur Schule in der nächstgrößeren Gemeinde nicht täglich bewältigen können.

Foto 4Bei einem Ausflug in ein kleines Dorf westlich von Mariental konnten wir in einem sehr ärmlichen Internat die Lebensbedingungen der Kinder erleben. Zehn und mehr Kinder waren in einem Raum untergebracht, sie hatten keine Schränke für die eigene Kleidung und Erinnerungsstücke von daheim. Es gab kein Spielzeug und von den Wänden blätterte der Putz und die Farbe. Vor allem bedrückten die schlechten sanitären Anlagen – nur zwei Toiletten und keine einzige funktionierende Dusche standen für die 80 Heimbewohner zur Verfügung.

Durch die intensiven Erlebnisse in einem so armen Land, die wegen der Fröhlichkeit und Solidarität der Bewohner

Foto 5

auch nachdenklich machten über unseren vergleichsweise großen Luxus, entstand ein neuer Plan mit mehr Nachhaltigkeit. Bei einem weiteren Namibia-Besuch von Schülerrinnen und Schülern des Humboldt-Gymnasiums soll nach Beendigung des Sozialprojekts versucht werden, die Not in einem solchen Hostel ein wenig zu lindern. Ausgewählt wurde durch ortskundige Experten ein Internat in  Maltahöhe. Umfangreiche Renovierungsarbeiten sollen dort mit Hilfe von Ortskräften erledigt werden, was von der Koordinatorin für die Entwicklungshilfe der evangelischen Kirche in Windhoek organisiert und begleitet wird. Den Abschluss der Arbeiten, die Malerarbeiten, übernehmen dann die Teilnehmer der zweiten Fahrt nach Namibia, die Frau Arning für 2016 geplant hat.
Für die umfangreichen Renovierungen werden schätzungsweise 20.000 Euro benötigt – 6.230 Euro sind bereits überwiesen worden. Sie wurden u.a. bei den oben genannten Verkaufsständen eingenommen, die dieses Mal von mehr als 40 Freiwilligen aus dem 8. Und 9. Jahrgang vorbereitet und durchgeführt wurden.

Foto 6            Konzert

Auch beim Kuchenverkauf der Eltern - beim Tag der offenen Tür – wurde Geld für das Projekt eingenommen. Und einen großen Betrag hat einer der vergangenen Abi-Jahrgänge gespendet, die übrig gebliebenen Beträge für den Abi-Ball wurden diesem Zweck gewidmet. Ein Benefiz-Konzert von Cave Cantum, dem Eltern-/ Ehemaligen-/ Lehrerchor, erbrachte einen weiteren Teil dieses Geldes.

Den großen „Rest“ erhoffen wir uns nun von der großzügigen Unterstützung des Sponsorenlaufs. Sicher werden die Teilnehmer der nächsten Fahrt, die am Ende ihres großen Einsatzes wieder durch einen Ausflug zu den berühmten Dünen bei Soussusvlei belohnt werden sollen, die Renovierungsarbeiten mit Freuden beenden und begutachten.

Foto 8

Wir werden in einer schulischen Veranstaltung und auf der Homepage berichten und danken schon jetzt für Ihre Unterstützung.